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Unternehmerscheidung

Unternehmerscheidung

Durch Ihr Unternehmen können von Ihnen, ausgelöst durch die Scheidung, hohe Ausgleichsforderungen gestellt werden. Daher ist es für das Unternehmen existenziell wichtig vor den unfassbar negativen Folgen einer Scheidung geschützt zu werden. #unterhalt selbständige

Die Wahrheit ist: Die wenigsten Unternehmer kennen sich mit Familienrecht aus und sind vor allem in dieser nervenaufreibenden Zeit auf professionelle Hilfe angewiesen. Dies zu erkennen ist ein erster wichtiger Schritt. Falls Sie nicht an dem Punkt einer Scheidung stehen und vielleicht auch noch nicht verheiratet sind, ist Ihnen ein Ehevertrag an’s Herz zu legen. Doch auch hier gilt: Lassen Sie sich von Fachmännern, oder -frauen beraten.


Kalvarienberg in Füssen

Der Kalvarienberg in Füssen

Der Kalvarienberg in Füssen ist ein Kreuzweg, der sich gegenüber der Altstadt auf einem Hügel erhebt. Der Gipfel des Füssener Kalvarienbergs gilt als einer der besten Aussichtspunkte der Region, von dem aus sich wunderschöne Ausblicke auf die Altstadt Füssens und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau ergeben.

Bei einem Urlaub in Hopfen am See bietet es sich, auf den Füssener Kalvarienberg zu spazieren, der nicht nur für Gläubige eine echte Attraktion ist. Er führt durch eine herrliche Landschaft und vereinigt auf besondere Weise Religion mit Natur und Kunst. Von der Besucherplattform auf dem Gipfel aus, hat man einen herrlichen Ausblick über das Füssener Land, den Schwansee und die Königsschlösser. Der Kalvarienberg in Füssen entstand im 19. Jahrhunderte durch die Initiative des damaligen Stadtpfarrers Johann Baptist Graf. Auf dem Weg den Berg hinauf kommt man an insgesamt vierzehn Stationskapellen vorbei, die den Leidensweg Christi dokumentieren und von Künstlern gestaltet wurden, die auch bei der Neuerrichtung von Schloss Hohenschwangau mitgearbeitet haben. Der beliebte bayerische Märchenkönig Ludwig II. war gerne auf dem Stationsweg unterwegs, letztmalig am Karfreitag in seinem Todesjahr 1886. Weitere Persönlichkeiten, die den Kalvarienberg erstiegen haben, sind Erzherzog Rainer von Österreich, König Maximilian II. und seine Frau Marie, Dr. Guido Görres und Joseph Kardinal Höffner. Der Kalvarienberg erfreut sich heute nicht nur bei Gläubigen sondern auch bei Touristen großer Beliebtheit, welche die tollen Aussichten von seinem Gipfel aus schätzen.

Einen Spaziergang auf den Füssener Kalvarienberg startet man am besten von der Tourist Information in Füssen aus. Dann kommt man nämlich auch gleich an einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten in Füssen vorbei. Über die Reichenstraße spaziert man durch die romantische Altstadt, mit ihren engen verwinkelten Gassen, zahlreichen alten Bauwerken, gemütlichen Cafés und schnuckeligen Läden, bis zum prächtigen Barockkomplex des Klosters St. Mang, der sich am Ufer des Lechs erhebt. In dem alten Benedektinerkloster, das mit wunderschönen Räumlichkeiten wie dem imposanten Kaisersaal beeindruckt, ist heute übrigens das Museum der Stadt Füssen untergebracht, das hier unter anderem eine wertvolle Sammlung historischer Lauten und Geigen sowie den ältesten bayerischen Totentanz ausstellt. Anschließend folgt man dem Verlauf des Lechs und gelangt, vorbei an der Heilig-Geist-Spitalkirche, die einem dank ihrer farbenprächtigen Fassade schon von Weitem ins Auge sticht, in das idyllische Faulenbacher Tal, wo sich der Lechfall befindet. Der Lechfall bietet ein eindrucksvolles Naturspektakel, wenn sich die tosenden Wassermassen bis zu 12 Meter in die Tiefe stürzen, um in die Lechschlucht einzutreten. Über den Wasserfall führt der König-Max-Steg, von dem aus man den besten Blick auf dieses Naturschauspiel hat. In einer Nische über der Schlucht entdeckt man eine Büste von Maximilian II. im Fels, unter der die Stadt Füssen ihm mit einer Inschrift ihren Dank ausdrückt. Die Stadt bezieht sich dabei auf den wirtschaftlichen Aufschwung, der einsetzte, nachdem Maximilian II. das Schloss Hohenschwangau errichten ließ. Am Lechfall führt ein kleiner Pfad zur „Frau am Berg“ Kirche, wo der Weg auf den Kalvarienberg startet. Die Altarbilder der kleinen Kapellen, an denen man vorbeikommt, zeigen eindrucksvoll den Leidensweg Christi. Besonders interessant ist die zwischen 1840 und 1842 errichtete Marienkapelle, die sich etwa auf halber Höhe des Berges befindet und die eine beeindruckende, überlebensgroße Maria-Figur enthält. Sehr sehenswert sind außerdem die zeitgleich entstandene Kerker-Kapelle und die neugotische Heiliggrab-Kapelle aus dem Jahre 1843. Auf dem Kalvarienberg befinden sich drei imposante Gipfelkreuze und die Gipfelkapelle mit einer erst Ende 2012 sanierten Besucherplattform und gemütlichen Sitzbänken, von denen aus man die herrliche Aussicht auf die Füssnner Altstadt und die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau in Ruhe genießen kann. Außerdem hat man hier an diesem besonderen Ort natürlich die Möglichkeit besinnlich in sich zu gehen. Die Kapelle auf dem Kalvarienberg wurde übrigens so errichtet, dass sie im beleuchteten Zustand von Schloss Hohenschwangau aus zu sehen ist. Dies geschah auf Wunsch von König Maximilian II., der Schloss Hohenschwangau erbauen ließ und auch als großzügiger Förderer des Kalvarienbergs auftrat.

Der Rückweg führt vom Fuß des Kalvarienbergs bis zur Theresienbrücke, über die man den Lech überquert. Auf der Lechhalde zweigt in Höhe des Klosters St. Mang rechts ein Weg ab, der einen in die Brunnengasse bringt. Vorbei am lebhaften Treiben auf dem Schrannenplatz, das Erinnerungen an eine italienische Piazza weckt, gelangt man wieder in die Reichenstraße und zum Ausgangspunkt dieser schönen Wanderung durch die Füssener Altstadt und über den Kalvarienberg.

Wer in Hopfen am See – der Riviera des Allgäus – Urlaub macht, kann die schöne Stadt Füssen bei einem Spaziergang durch die Altstadt auf den Kalvarienberg sehr gut kennenlernen und dabei viel über den Leidensweg Christi erfahren sowie traumhafte Ausblicke über das Füssener Land und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau genießen.